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Jahresschrift 2017/2018

Vorwort der Schulleiterin

Schuljahre haben so ihre eigenen Gesetze. Einmal Fahrt aufgenommen, kann man sie kaum noch halten, bis sie dann abrupt ein Ende finden und die Mitglieder der Schulgemeinde erschöpft in die Sommerferien sinken.

So ein Gefühl hatten wir in jedem Fall im vergangenen Schuljahr 2017/18. Insbesondere das zweite Halbjahr hatte es in sich, weil es so kurz war. Da kann man sich noch so mühen, möglichst viele Aufgaben und Events in das erste Halbjahr zu legen, bestimmte Dinge müssen im zweiten abgearbeitet werden, so auch der Stoff und die Prüfungen mit allen Belastungen, die diese für die Prüfer und Geprüften mit sich bringen.

Über den Prüfungsstress kann man schon einmal das vergessen, wozu Schule eigentlich da ist: Sie soll auf das Leben vorbereiten und das ist mehr als ein Unterrichten auf ein bestimmtes Prüfungsziel hin. Wir haben von der Hessischen Verfassung, vom Hessischen Schulgesetz und in allen nachgeordneten Verordnungen eindeutig einen Bildungs- und Erziehungsauftrag, der den ganzen Menschen in den Blick nimmt und ihn befähigen soll, das Morgen positiv für sich, sein unmittelbares und mittelbares Umfeld zu gestalten. Will heißen: Verantwortung übernehmen für sich und sein Handeln, teilzuhaben am Großen und Ganzen. Wir als Richard—Müller—Schule nehmen diesen Auftrag sehr ernst und dekliniert man ihn durch, hat er Auswirkungen auf alle Bereiche pädagogischen Handelns und betrifft vor allem und im Besonderen unser Kerngeschäft: den Unterricht. Hier uns aufzustellen für die Belange von morgen, so zu unterrichten, dass unsere Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihr Lernen übernehmen, den Prozess mitgestalten und sie so fit sind für eine Zeit des lebensbegleitenden Lernens, ist uns ein Anliegen.

Seit zwei Jahren betreiben wir Unterrichtsentwicklung in einem größeren Stil und wollen möglichst viele Kolleginnen und Kollegen ins Boot holen. Wir lassen unseren Unterrichtsentwicklungsprozess inspirieren und begleiten von der Pädagogischen Hochschule in Thurgau und laden uns dazu Experten ein, die uns Inputs und Anregungen geben. Ein solcher pädagogischer Tag hat stattgefunden - wie generell im jeden Jahr Impulse von außen uns und unser Schulleben bereichern. Auch wollen wir uns mit Aspekten der Digitalisierung befassen und hier Kulturen entwickeln, wie wir die Herausforderung der Gegenwart und der Zukunft meistern können. Ein Vortrag des Medienexperten Peter Holnick hat hier einige Anregungen gegeben. Wir sind auch als Schule Akteur in den Social Media, so sind wir nicht nur auf Facebook aktiv, sondern auch und vor allem auf Instagram und können die Zahl unserer Follower immer weiter ausbauen.

Eine beispiellose Aktion, die von den Klassenkameraden der ehemaligen JuCa-Klasse durchgeführt wurde, hat allgemein Beachtung gefunden. Die Klasse organisierte für ihren Mitschüler, der lebensbedrohend an Leukämie erkrankte, eine Typisierungsaktion und konnte hier zahlreiche potentielle Spender/innen aktivieren. (Übrigens der Schüler fand einen Spender über eine Aktion, die seine Familie für ihn ins Leben gerufen hatte und über die Spendenaktion hier an der RiMS konnte zwei Kranken geholfen werden.)

Wir nehmen unser Label „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ sehr ernst. Nicht nur, dass wir in diesem Schuljahr ein neues Schulleitbild entwickelt haben, das das wertschätzende Miteinander der Mitglieder der Schulgemeinde in den Fokus stellt, wir haben auch - wie jedes Jahr - einen Tag gegen Rassismus durchgeführt, Ausstellungen gezeigt und Workshops zum Thema „Diskriminierung von Minderheiten und/oder Menschen, die aus irgendwelchen Gründen unterdrückt werden“. Hier hatten wir die Gelegenheit, viel über uns und andere zu lernen. Auch unsere InteA-Schüler/innen haben sich hier eingebracht durch eine Orientalische Lounge etc. Für sie haben wir als Schule auch an dem Programm „Fit für den Rechtsstaat“ teilgenommen, das den zugereisten Schülern und Schülerinnen Grundbegriffe der Rechtsstaatlichkeit, des Grundgesetzes etc. vermittelt und für uns (beinahe) selbstverständliche Prinzipien des Zusammenlebens wie Gleichheit von Mann und Frau thematisiert.

Wir haben auch unser Schullogo etwas aufgefrischt und moderner, luftiger gemacht, dies und das neue Leitbild - dokumentieren ganz stark, dass wir uns in den letzten Jahren weiterentwickelt haben und wir wollten dies auch sichtbar machen. Neben den immer wiederkehrenden Events wie Literatur im November, der Teilnahme an den Schultheatertagen, dem Krimi-Dinner hat es entsprechend unserem ganzheitlichen Bildungsauftrag noch viele kulturelle, schulische Veranstaltungen gegeben. So haben wir den Einstieg in die Kooperation mit WUS, dem Word University Service, begonnen, in dem wir globales Lernen gerade im wirtschaftlichen Handeln thematisieren und werden auch bald das Label „Grenzenlos-Schule'' bekommen.

Aus dem Leben mit unseren Kooperationspartnern berichten wir ebenso wie von der neuen - alten - Kooperation mit „tornow business personalitiy", die sich in diesem Jahr gerade in der Zusammenarbeit mit den Fremdsprachensekretärinnen gezeigt hat.

Dass wir unseren Bildungs- und Erziehungsauftrag ernst nehmen und dabei auch die Erhaltung unserer schönen Erde im Blick haben, zeigt sich daran, dass wir Aspekte der Nachhaltigkeit in unserem schulischen Handeln stärker berücksichtigen. Unsere To-go-Verpackungen in der Mensa sind nur noch biologischen Ursprungs, aus Mais- und Speisestärke. Wir haben in diesem Schuljahr die Weichen gestellt für die Ersetzung von Plastikbechern bei der Wasserentnahme und beim Kaffeekonsum. Hier werden wiederverwendbare Flaschen und Tassen (mit neuem Logo) zum Einsatz kommen und Bestandteile des Einschulungspaketes für die neue Schülergeneration werden.

Sie sehen, es war wieder eine Menge los, wir haben unseren Blick geweitet und sind in unseren Wahrnehmungen globaler geworden. Überzeugen Sie sich selbst und lesen Sie die einzelnen Berichte selbst!

Ihre Schulleiterin

Claudia Hümmler-Hille

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