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Großes Interesse an Fachvortrag „Kreditvergabe und Ratingsysteme“ an der Fachschule für Wirtschaft, Fachrichtung Betriebswirtschaft an der Richard-Müller-Schule Fulda

Von Mario Daube

 

Knapp 190 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten am Dienstagabend, 14.11.2017, einen Fachvortrag zum Thema „Kreditvergabe und Ratingsysteme“ in der Mensa der Richard-Müller-Schule Fulda. Der Vortrag wurde gehalten von Herrn Gerold Oechler, einem ehemaligen Vorstandsmitglied eines regionalen Kreditinstitutes.

Die geladenen Gäste sowie der Referent wurden vom zuständigen Abteilungsleiter der Fachschule für Wirtschaft, Herrn Oberstudienrat Franco Gargano herzlich empfangen und an der Richard Müller Schule willkommen geheißen.

Mit dem Verweis darauf, dass „Geld in unserer hiesigen Wirtschaftsordnung eine extrem wichtige Rolle spiele“ und „der Zins, als Preis des Geldes, praktisch nicht mehr existent sei“, leitete OStR Gargano zum Thema des Abends über, indem er festhielt, dass „die Suche nach alternativen Investitionsmöglichkeiten“ daher verstärkt in den Fokus rücke und dem „Rating als Möglichkeit der Risikobewertung“ dabei eine besonders wichtige Bedeutung zukomme, womit er das Wort an den Referenten übergab.

Herr Oechler sprach den anwesenden Gästen und Studierenden der Fachschule zunächst seinen Respekt für ihre Wahl des berufsbegleitenden Studiums aus, da er selbst in einer ähnlichen Situation zu Beginn seines Berufslebens gewesen sei und beglückwünschte sie zu ihrer Entscheidung für eine Weiterbildung an der Richard-Müller-Schule.

Der Referent, der bis Ende 2015 22 Jahre Vorstand eines regionalen Kreditinstitutes war und sich im Februar 2016 als Unternehmensberater selbstständig gemacht hat, gab den anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörern im Verlauf des Abends dabei als „Szenekenner“ einen äußerst anschaulichen und beispielreichen Einblick in die Praxis der Kreditvergabe und des Ratings von Unternehmen und Privatpersonen durch Kreditinstitute.

Dabei verdeutlichte Oechler ansprechend und nachvollziehbar, wie die Kreditvergabe bei Kreditinstituten funktioniert, welche Rolle dabei das Rating spielt und wie eine Ratingnote überhaupt zustande kommt. „Jeder sollte sein Rating kennen“, führte Oechler aus, da alle Privatpersonen, wie auch alle Unternehmen, dies für sich abfragen könnten. Dabei verwieß Oechler immer wieder darauf, wie „wichtig die eigene unternehmerische Kontoführung“ sei, sowohl für das Unternehmen, in dem die Studierenden momentan beschäftigt seien, für ihr zukünftiges Unternehmen als auch, perspektivisch gesehen, für ihr eigenes Unternehmen. Diese Zusammenhänge bezüglich der Ratingergebnisse wurden den Anwesenden anschaulich und differenziert erläutert, mit dem Hinweis, das eigene Kontoverhalten habe „enorme Auswirkungen auf die eigenen Möglichkeiten hinsichtlich der Kreditvergabe und Investitionen“.

Die Einbindung von Kennzahlen aus der Finanzanalyse, die Zusammenhänge und Auswirkungen von Bilanzkennzahlen, die Bedeutung der Eigenkapitalquote und die Cashflow Liquiditätsbetrachtung als „Mutter aller Kennzahlen“, bildeten dabei weitere Schwerpunkte seiner Darstellung und Erläuterungen des Themas.

Zwei Beispiele aus der Praxis und damit seiner eigenen Beratertätigkeit bildeten den Schlusspunkt eines überaus interessanten und lehrreichen Vortrages, dessen zunächst etwas sperrige und trockene Thematik, den Anwesenden von Gerold Oechler bisweilen unterhaltsam und launig nähergebracht wurde. So schloss er seinen Vortrag in Anlehnung an Sepp Herberger (ehem. DFB Bundestrainer) mit den Worten: „Die Wahrheit liegt auf dem Konto“.

Im Anschluss nutzten die anwesenden Gäste und Studierenden noch die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen und sich auszutauschen. OStR Gargano dankte im Namen der Fachschule dem Referenten für seinen Vortrag sowie ebenfalls der Kollegin Bettina Fleck-Enders, die maßgeblich zur Realisation und Organisation dieses Abends beigetragen hatte und gab den Studierenden mit auf den Weg: „Aus den Inhalten des Vortrages eine Lehre zu ziehen und ihr eigenes Kontoverhalten derart anzupassen, dass eine zukünftige Kreditaufnahme reibungslos verlaufen kann!“.

 

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